Cockpitsüll

  Die Klassenvorschriften sehen ein Cockpitsüll vor mit Mindesthöhen. Diese sind erstaunlich niedrig, bedenkt man doch, dass eine grössere Welle schnell das Boot fluten kann. Andererseits sitzt man ja bei genügend Wind auf dem Seitendeck. Da ist ein hoher Süllrand nicht gerade bequem. Eine Durchsicht von aktuellen Deckslayout anderer 15-er zeigt auch, dass hier nur…

Scheuerleiste?

Eigentlich ist es verpönt, an einer Meterklasse Yacht eine Scheuerleiste zu montieren. Aber das ist so wie mit den Architekten, die an den Häusern aus Designgründen keinen Dachvorsprung vorsehen. Die Fassade muss dann eben alle 5 Jahre gestrichen werden und wenn es regnet kann auch niemand unterstehen. So ist es auch bei der Yacht. Eine…

Das Deck!

Wir haben uns entschieden, das Deck in der gleichen Art wie im Original aufzubauen. Statt wie üblich Sperrholzplatten als Unterdeck zu verwenden, legten wir zwei Lagen Oregon Pine Fournierbretter in der Diagonale übereinander. Die Bretter sind 5mm dick und 100 mm breit. Die untere Lage haben wir auf die Decksbalken verleimt. Zur Haftung schossen wir…

drehen

Wie dreht man den Bootskörper in einer Werkstatt an Ort? Wir haben mehrmals den Bootskörper drehen müssen. Zuerst hantierten wir mit kleinen Rollbrettern, welche wir unter das Boot schoben, um dann mit einem Flaschenzug den Bootskörper darauf zu drehen. Das war zwar immer erfolgreich, aber doch immer etwas riskant. Vor allem Kratzer an der Aussenhaut waren kritisch.…

..und nochmals Farbe..

Lange Zeit seit meinem letzten Blogbeitrag! Aber wie immer fehlte die Zeit dazu. Dafür haben wir an der Restaurierung von Surprise weitergearbeitet. Das hier ist also Geschichtsschreibung. Erneut haben wir Surprise gedreht. Nachdem wir die Aussenhaut nochmals geschliffen hatten, begannen wir mit dem Farbanstrich. Das Unterwasser soll erst mal grundiert werden, da noch der Kiel…

Das Schiff bekommt Farbe und Form

Nach erneutem Umdrehen des Bootes kam der erste Anstrich der Schiffs-Innenseite. Traumhaft, welch schöne Farbe das Holz unter dem Lack entfaltet. Der Endanstrich erfolgt dann noch zuletzt, wenn der Innenausbau abgeschlossen ist. Nun konnten wir die Decksbalken mit dem Seitendeck ergänzen. Dabei richteten wir uns nach den Vermessungsvorschriften, welche eine Mindestbreite der Seitendecks vorgibt. Für den…

Wieder ein Meilenstein – Planken ersetzen.

Nun galt es, möglichst viele Planken zu erhalten. Wo möglich leisteten wir die Stösse aus. Leider war aber das Unterwasserschiff grösstenteils verfault oder durch Reparaturen geschädigt. Wir begannen an der Kielplanke und arbeiteten uns gegen die Wasserlinie vor. Nachdem wir in die Zone mit intakten Planken kamen, bauten wir die Anschlussplanken zu den bestehenden ein, so dass…

Drehen und los geht es mit dem Planken

Das Drehen des Rumpfes war immer ein Erlebnis. Mit den beiden „Elefanten“ mussten wir die Schale an Ort umdrehen, ohne viel Höhe. Doch auch das wurde zur Routine und ich kann es schon jetzt verraten: Zum letzten Mal ging es dann perfekt. Nachdem dies geschafft war, kam der Umfang der bevorstehenden Arbeiten zum Vorschein. Schon…

Auf den Spuren

Auf der Suche nach den Spuren zu Bjarne Aas fanden wir einen Beitrag im Marine Museum von Oslo. Dort sind auf einer Liste Pläne von Konstruktionen von Bjarne Aas aufgeführt. Unter anderem auch Pläne eines 15m2 SNS mit Kunde Claude Bigar, einem erfolgreichen Regattasegler in Genf. Nach Rücksprache mit dem Museum konnte ich eine Kopie…

Balkweger und Decksbalken

Die Balkweger tragen zur Versteifung der Schale im Deckbereich bei und tragen die Decksbalken. Wie im Original bauten auch wir wieder die Balkweger auf die Innenseite der Spanten ein. Wir verwendeten dazu Mahagoni Leisten und überleimten 2 Lagen. Im Bug legten wir eine Verstärkung ein, welche die Beschläge für das Vorstag und anderes aufnehmen soll.…